Mikro-Ramanspektrometer
Die Raman-Spektroskopie stellt eine hervorragende Möglichkeit zur Phasenbestimmung von Proben im Anschliff oder Dünnschliff dar.
Grundprinzip des Raman-Spektrometers
Bei diesem Messverfahren bestrahlt man eine Probe mit monochromatischem Laserlicht und misst die Wellenlängen und die Intensitäten der inelastisch gestreuten Lichtanteile. Die Raman-Spektroskopie basiert auf dem so genannten Raman-Effekt. Dieser Effekt beruht auf einer spektralen Verschiebung des Lichtes aufgrund von Kristallgitter- oder Molekülschwingungen. Das an der Probe gestreute Licht kann spektral zerlegt werden. Dabei erkennt man neben der intensiven Spektrallinie der Lichtquelle weitere Linien, die Ramanlinien genannt werden. Die Wechselwirkung des Laserlichts mit der Probe kann auf zwei Arten erfolgen:
1. Wenn das Photon mit dem Molekül wechselwirkt, ohne dass sich der Energiezustand des Moleküls ändert, erfolgte der Stoß elastisch. Man spricht von Rayleigh-Streuung. Es findet keine Wellenlängenverschiebung des Lichts statt und es sind keine Ramanlinien sichtbar
2. Im Falle von unelastischen Stößen kann man zwei Fälle unterscheiden, die den Raman-Effekt ausmachen:
a. Wenn das Molekül nach dem Stoß eine höhere Schwingungsenergie besitzt, wird das Streulicht langwelliger emittiert. Dann spricht man von Stokes-Linien.
b. Wenn das Molekül nach dem Stoß eine geringere Schwingungsenergie aufweist und damit das Streulicht kurzwelliger wird, spricht man von Anti-Stokes-Linien. Dieser Fall tritt ein, wenn sich das Molekül vor dem Stoß in einem höheren Energiezustand befand.
Kontakt Prof. Alan B. Woodland Tel. ++49(0)69-798-23104 Fax ++49(0)69-798-22101 eMail: 
Informationen zur Lasersicherheit am Raman-Spektrometer
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